Gläsernes Werkzeug

Das Projekt „Gläsernes Werkzeug“ ist ein Folgeprojekt aus dem Vorgänger „Datenlogger für Werkzeuge“.

In der Produktion werden häufig Werkzeuge in Anlagen eingesetzt, die über keine Sensorik verfügen. Da die Qualität der Produkte von dem Einsatz sowie dem Zustand dieser Werkzeuge abhängt, lassen sich solche Probleme erst an einem fertigen Produkt erkennen. In Zusammenarbeit mit der Firma Waasner in Forchheim wurde daher das Ziel formuliert, einen preisgünstigen Datenlogger zu entwickeln, der gerade auch unter den besonderen Umgebungsbedingungen einer Produktion zuverlässig und mit hoher zeitlicher Auflösung Analog- und Digitaldaten aus diversen Gebern erfasst und in einer Datenbank speichert. Zur Demonstration dieses Loggers sollte eine einfache Auswertesoftware implementiert werden, die zum Beispiel Abweichungen dieser Daten von der Norm erkennen und melden kann.

Nach dem Aufbau eines Demonstrators für den Datenlogger zeigte sich, dass diese Lösung nicht geeignet erschien, die eigentliche Problematik zu lösen. Deswegen wurde das Vorhaben neu spezifiziert.

In einem ersten Schritt wurde eine Datenerfassungskomponente entwickelt, die Daten von einem OPC-UA-Server abholt und in einer Datenbank speichert. Die Datenbank liegt dabei auf einem Server des iisys, der über eine VPN-Verbindung über das öffentliche Internet auf die Maschinen bei Waasner zugreifen kann.

Im weiteren Verlauf des Vorhabens wurden diverse Softwarewerkzeuge zum Auswerten der gesammelten Daten erstellt. Diese wurden von der Firma Waasner genutzt, um Schwerpunkte für die weitere Datenauswertung zu setzen, beispielsweise mit Fokus auf den Störungen, die zu den längsten Stillstandszeiten führen.

Parallel dazu wurde eine Softwarekomponente erstellt, mit der Informationen zur Behebung der Störungen gesammelt und möglichst situationsspezifisch angezeigt werden können. Die Informationen können vom Bediener an der Maschine oder einem Vorarbeiter im Büro eingegeben und editiert werden.

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